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Mit Erfolg kommunizieren
Erfolg, eine Frage der Verständigung
Eigentlich ist zwischenmenschliche Kommunikation eine ganz einfache Sache. Da gibt es jemanden, der etwas mitteilen möchte, der eine Nachricht vermitteln will, der andere Menschen von seiner Meinung überzeugen will oder andere Menschen um etwas bitten will. Auf der anderen Seite gibt es mindestens einen Menschen, den er anspricht, um sein Anliegen zu vermitteln. Dazu hat er neben der Sprache eine Reihe von anderen Möglichkeiten: Nonverbale Signale wie Körperhaltung, Mimik, Gestik, Berührungen und die Kenntnis der Distanzzonen (also der Abstand den man zum Gesprächspartner hält). Der Gesprächspartner oder die Zuhörer haben nun die Aufgabe, das was sie hören mit dem, was sie auf den anderen Informationskanälen wahrnehmen, zusammenzufügen, um die Botschaft richtig zu verstehen und einschätzen können. Normalerweise stimmen gesendete und empfangene Nachricht weitgehend überein, so dass eine erfolgreiche Verständigung stattgefunden hat.
Erfolg ohne Wenn und Aber
Dennoch treten häufig Probleme auf, denn Kommunikation ist eine höchst komplexe Angelegenheit. Wie bereits erwähnt, besteht sie nicht allein in der verbalen Übermittlung von Inhalten. Fast 80 Prozent eines Gesprächs oder einer Rede werden über den visuellen oder akustischen Kanal in Form von Gesten, Körperhaltung, Mimik, Betonung oder Sprachmelodie vermittelt. Bis zu 90 Prozent des Sprechens werden von mehr oder weniger deutlichen Gesten begleitet. Es gibt Informationen, die nicht verbal kommuniziert werden können, und dies ist der Grund dafür, dass Gesten beim Zuhörer eine Vorstellung erzeugen. Auch der Ausdruck in Gesicht und Stimme kann emotionale Zustände übermitteln, die durch Sprache allein nicht transportiert werden können. Dies kann absichtlich und auch unabsichtlich geschehen. Menschen sind in ihrer Kommunikation allerdings sehr selten objektiv, sondern sie sind in erster Linie emotional. Menschen verfügen über Sinnesorgane, mit denen sie solche Informationen aufnehmen. Jede Information wird gleichzeitig mit vielen Erinnerungen, Erfahrungen, Gefühlen und Werten verbunden und wird mit diesen Anteilen auch weitergegeben. Jeder Mensch hat aber auch eine Art von Filter, der bestimmt, wie Informationen aufgenommen werden.
Erfolg – missverständnisfrei!
Um Missverständnisse mit Erfolg zu vermeiden und ein fruchtbares Kommunikationsklima herzustellen, sollte man sich an einige einfache und leicht zu berücksichtigende Regeln halten. Zunächst Empfehlungen für denjenigen, der spricht:
- Sagen Sie offen und unmissverständlich, was Sie bewegt, was Sie haben wollen, worum Sie bitten. Hüten Sie sich vor Vorhaltungen und Verurteilungen Ihres Gegenübers. Damit würden Sie den Gesprächs- oder Diskussionspartner automatisch in eine Ecke drängen, aus der dieser sich mit allen Mitteln befreien will. Damit verursachen Sie ein Klima, in dem Sie kaum mit Zustimmung rechnen können.
- Sie können Ihrem Anliegen wesentlich mehr Ausdruck verleihen, wenn Sie auch über Ihre Gefühle sprechen. Menschen sind grundsätzlich mitfühlend, sie spüren Ihre Gefühle und können sie auch visuell wahrnehmen – an Ihren nonverbalen Äußerungen, die Sie nicht immer unter Kontrolle halten können. Achten Sie deshalb auch immer darauf, dass gerade beim Ansprechen von Gefühlen Worte und nonverbale Äußerungen kongruent sind. Ansonsten werden Sie sehr schnell als Schauspieler oder Lügner wahrgenommen. Ein Pluspunkt wäre das nicht.
- Zum besseren Verständnis Ihrer Argumente sollten Sie möglichst oft auf Beispiele zurückgreifen oder „eine Geschichte erzählen“. Bei abstrakten Erörterungen machen Sie es dem Zuhörer schwer, besonders Verallgemeinerungen sind nur schwierig zu erfassen. Mit Beispielen und Geschichten beseitigen Sie alle Unklarheiten.
- Weichen Sie nicht von Ihrem Thema ab. Jeder dieser „Ausflüge“ verlangt vom Zuhörer, längere Zeit nicht selbst zu Worte zu kommen. Entweder wird er ungeduldig und wird Ihren Gedankengang unterbrechen oder, viel schlimmer, ganz einfach „abschalten“.
- Um sicher zu sein, dass Sie verstanden werden, schauen Sie Ihren Zuhörer an. Versuchen Sie, seine Mimik zu lösen und Sie werden erkennen, ob er nicht eine Frage stellen möchte oder selbst seine Meinung sagen möchte.
- Last but not least für den Erfolg: Fassen Sie sich möglichst kurz und kommen Sie zur Sache. Versuchen Sie keinesfalls, Ihren Gesprächspartner langwierig zu belehren.
Aber auch dann, wenn Sie nicht sprechen, können Sie vieles zu einer guten Kommunikation beitragen, wenn Sie die folgenden Punkte berücksichtigen:
- Sehen Sie Ihren Gesprächspartner stets an, auch wenn Sie der Zuhörer sind. Suchen Sie seinen Blickkontakt. Zeigen Sie ihm durch Ihre Körpersprache, dass Sie seinem Gedankengang folgen. Eine ermutigende Handbewegung zeigt, dass Sie interessiert sind. Schon ein Kopfnicken ist hilfreich.
- Bei Antworten oder Entgegnungen sollten Sie zuerst kurz zusammenfassen, wie Sie Ihren Gesprächspartner verstanden haben. Damit vermeiden Sie Missverständnisse und geben Gelegenheit für Klarstellungen.
- Wenn Sie den Wunsch haben, selbst auch etwas zum Gespräch beizutragen und die Ausführungen des Gesprächspartners Ihnen zu lang sind, dann heben Sie nur einmal kurz die Hand, fast wie in der Schule. Sehr schnell werden Sie Gelegenheit erhalten, Ihre Meinung zu sagen.
- Wenn Sie mit Aussagen des Gesprächspartners nicht einverstanden sind, dann erreichen Sie ihn am besten, wenn Sie über Ihre Gefühle sprechen. Einfach zu unterstellen „das ist falsch“ ist nicht zielführend. Besser ist „ich habe das Gefühl …“ oder „ich bin erstaunt, dass Sie …“
- Über Lob freut sich jeder. Lassen Sie, auch als Zuhörer, ein Lob einfließen, wenn Sie dazu Gelegenheit haben. Auch das trägt zur Verbesserung des Klimas bei.
Erfolg321 06.05.2011, 23.04
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Erfolg haben heißt Erfolg leben!
"Der wahre Reichtum und beglückende Inhalt des Lebens- Friede, Harmonie,
Makellosigkeit, Sicherheit und Glück-, sie alle sind geistigen Ursprungs. Sie entstammen dem tiefen Ich des Menschen."
Dr. Joseph Murphy
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