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Thema: Erfolg im Beruf
Erfolg – eine Frage von Charisma?
Führt Charisma zum Erfolg?
Stellt man diese Frage einfach einmal auf den Kopf, dann lautet sie: Haben nur erfolgreiche Menschen Charisma? Wäre es so, dann verfügten nur reiche und beruflich erfolgreiche Menschen über diese beeindruckende Ausstrahlung. Es ist zwar richtig, dass charismatische Menschen im Beruf sehr oft erfolgreich sind und es in die obersten Etagen des Managements schaffen. Charismatische Menschen können andere Menschen gut motivieren, werden von vielen Menschen als Vorbilder angesehen. Aber Ausstrahlung allein reicht nicht aus, um dauerhaft erfolgreich zu sein. Dafür benötigt man schon weitere Zutaten wie soziale Kompetenz, Fachwissen, vorbildhaftes Verhalten, Ehrgeiz, Ausdauer und auch Motivation. Diese Zutaten finden wir aber auch bei Menschen, die man eher den „Mauerblümchen“ zurechnen würde und oft sogar in wesentlich reicherem Maß.
Der charismatische Mensch weiß ganz genau um seine Wirkung auf andere Menschen und verlässt sich oft darauf. Doch wenn die erforderlichen „Zutaten“ nicht ausreichend vorhanden sind, wird der Charismatiker schnell als Blender entlarvt, weil der erwartete Erfolg entweder ausbleibt oder nur von kurzer Dauer ist. Das gilt nicht nur für den beruflichen und somit auch wirtschaftlichen Erfolg - auch im Privatleben werden charismatische Menschen schnell Erfolg und viele Freunde haben. Ihre Ausstrahlung übt auf das andere Geschlecht eine starke Anziehungskraft aus. Doch ist man länger mit ihnen zusammen, lernt man sie näher kennen, auch ihre charakterlichen Besonderheiten, so leidet bald die blindeste Verliebtheit, die „große Liebe“ schmilzt zur Liebelei und kurz überlang zur Trennung. Mit Freunden ist es ähnlich.
Erfolg und Leidenschaft ausstrahlen
Gerade im Showgeschäft ist Charisma von größter Bedeutung. Wie sonst sollte man auf der Bühne oder im Kino Menschen begeistern können? Verehrer oder Verehrerinnen werden angezogen, wie die Motten vom Licht. Kommen die Motten dem Licht aber zu nahe, bemerken auch sie, dass sie sich leicht verbrennen können. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass Beziehungen und Ehen von Popstars und Schauspieler/innen nur sehr selten von langer Dauer sind. Ausnahmen bestätigen die Regel.
Über Charisma kann jeder Mensch verfügen – beispielsweise Menschen mit sozialer Kompetenz, mit Fachwissen, vorbildhaftem Verhalten, Souveränität und Gelassenheit, Ehrgeiz, Ausdauer und Motivation. Denken Sie an Menschen aus Ihrem Freundeskreis, an Ihre Kollegen/innen am Arbeitsplatz, an Ihre Bekannten oder Ihre Familie. Wichtiger als finanzieller oder beruflicher Erfolg ist auch für Menschen mit Charisma ein anderer Erfolg: die Zufriedenheit darüber, das tun zu können, was sie wirklich wollen. Charismatische Menschen gehen in dem, was sie tun vollkommen auf, gleich ob im Business oder als Künstler. Das Geheimnis charismatischer Menschen: Sie folgen ihrem Herzen. Und genau das spüren auch andere Menschen.
Dieser Erfolg erhöht die Lebensqualität und Lebensfreude. Charismatische Menschen lassen sich nicht von Zwängen oder Ängsten einengen, sondern folgen ihrer Intuition, eigenen Wertvorstellungen und nicht den Vorstellungen anderer Menschen. Auch charismatische Menschen wissen, dass Erfolge, die keine Freude bereiten, letztlich bedeutungslos sind und werden sich, wenn sie vernünftig sind, nicht auf ihre Außenwirkung verlassen.
Erfolg321 18.11.2011, 22.45 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Erfolg im Handel
Mit Motto zum Erfolg
Weshalb haben einige Einzelhändler großen Erfolg, andere aber nicht? Ja, wir alle wissen, dass für alle Unternehmen das Motto gelten sollte: Der Kunde ist König. Eigentlich würde vielleicht der Tipp reichen: „Verkaufen Sie mit Begeisterung und immer zum wirklichen Nutzen und aus der Sicht des Kunden.“
Was aber sollte ein Kunde erwarten dürfen, wenn er in ein Ladengeschäft kommt und sich als „König“ fühlen soll?
- Er wird freundlich bedient.
- Er wird individuell betreut.
- Er hat immer persönliche Ansprechpartner bei allen Anliegen.
- Er findet saubere und ordentliche Ladenräume vor.
- Die Öffnungszeiten richten sich nach den Wünschen der Kunden.
- Als Stammkunde wird er mit seinem Namen angesprochen.
- Die Bedienung an der Kasse erfolgt zügig.
Diese Punkte sollten selbstverständlich sein, doch die meisten Kunden haben eigentlich noch ein ganz anderes Anliegen: sie wollen vor allem gute Gefühle kaufen. Sie wollen wie willkommene Menschen und nicht wie Geldzahlmaschinen behandelt werden. Für viele Kunden stellt der Einkauf nicht nur das Abholen und Bezahlen der Ware dar, sondern es ist ein Event, bei dem sie sich wohlfühlen wollen. Dafür kann das Verkaufspersonal sorgen, aber auch das Ambiente im Ladenlokal sollte stimmen und dann kommen sie gern wieder. Unternehmen, die diesen Grundsätzen folgen, werden nicht über geringe Umsätze klagen, denn bei ihnen wird den Kunden Glaubwürdigkeit, Vertrauen, Verbindlichkeit und Freude geschenkt.
Erfolg = eine Frage aufmerksamer Dienstleistung
Wird Ihnen als Kundin oder Kunde all das nicht entgegengebracht, so haben Sie zwar die Möglichkeit in Zukunft dieses Geschäft zu meiden, aber vielleicht lohnt es sich, Ihre Erwartungen bei einem Einkauf dem Geschäftsführer zu vermitteln. Es könnte ja sein, dass Sie mit der Ware oder der Dienstleistung sehr zufrieden sind. Wahrscheinlich wird er Ihnen sehr dankbar für Ihre offene und freundlich vorgetragene „Reklamation“ sein und beim nächsten Einkauf werden Sie vielleicht noch nicht als König, aber zumindest wie ein Fürst behandelt werden.
Erfolg321 20.09.2011, 12.08 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Erfolg - Eine Suche
Der Erfolg entscheidet: Gewinner oder Verlierer?
Es gibt kaum einen Menschen, der nicht den Erfolg sucht. Erfolg ist maßgeblich für das Bild, das der Mensch von sich selbst hat. Erfolglose Menschen empfinden sich als nutzlos, als „ewige Verlierer“, als minderwertig … was zu großer persönlicher Unzufriedenheit bis hin zu schweren Depressionen führen kann.
Ganz anders die „Sieger“. Ihnen scheint alles zu gelingen, sie scheinen alle gesetzten Ziele zu erreichen, der Erfolg scheint sie geradezu zu verfolgen. Ist das wirklich so, dass diese Menschen mit einem „Erfolgs-Gen“ zur Welt gekommen sind?
Erfolgreiche Genies
Und was ist mit den so genannten Genies, die Erfindungen am laufenden Band produzieren, die Entdeckungen machen, bei denen man sich fragt: „Weshalb habe ich das nicht auch bemerkt? Weshalb bin ich nicht auch auf diese Idee gekommen?“
Dabei ist es gar nicht so schwierig erfolgreich zu sein, auch nicht so schwierig, als genial zu gelten. »Der geniale Mensch ist der, der Augen hat für das, was ihm vor Füßen liegt.« Dieses Zitat von J. J. Mohr bringt es auf den Punkt. Diejenigen, die sich für erfolglos halten, grübeln vor sich hin, bemitleiden sich und fragen sich ständig, was andere haben, was sie nicht haben.
Erfolglose Menschen sollten sich besser fragen: „Was sehen andere, das ich nicht sehe?“ Erfolg verlangt Aufmerksamkeit. Ohne mit offenen Augen durch das Leben zu gehen und auch auf Kleinigkeiten zu achten, kann niemand, auch kein Genie, auf die Gedanken kommen, die sie auf den Erfolgsweg führen. Vor jedem Erfolg steht eine gute Idee. Ideen sind Gedankenblitze, für die Menschen nur dann offen sind, wenn sie ihre Umwelt bewusst wahrnehmen und offen für die Vielzahl an Eindrücken sind, die Ihnen tagtäglich begegnen.
Der weitere Weg ist eigentlich ganz logisch: Aus Gedanken wird ein Plan, der Plan führt zum Handeln und das Handeln führt zum Erfolg – wenn man sich mit Überzeugung an den durchdachten Plan hält …
Erfolg321 12.07.2011, 17.42 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Mit Erfolg kommunizieren
Erfolg, eine Frage der Verständigung
Eigentlich ist zwischenmenschliche Kommunikation eine ganz einfache Sache. Da gibt es jemanden, der etwas mitteilen möchte, der eine Nachricht vermitteln will, der andere Menschen von seiner Meinung überzeugen will oder andere Menschen um etwas bitten will. Auf der anderen Seite gibt es mindestens einen Menschen, den er anspricht, um sein Anliegen zu vermitteln. Dazu hat er neben der Sprache eine Reihe von anderen Möglichkeiten: Nonverbale Signale wie Körperhaltung, Mimik, Gestik, Berührungen und die Kenntnis der Distanzzonen (also der Abstand den man zum Gesprächspartner hält). Der Gesprächspartner oder die Zuhörer haben nun die Aufgabe, das was sie hören mit dem, was sie auf den anderen Informationskanälen wahrnehmen, zusammenzufügen, um die Botschaft richtig zu verstehen und einschätzen können. Normalerweise stimmen gesendete und empfangene Nachricht weitgehend überein, so dass eine erfolgreiche Verständigung stattgefunden hat.
Erfolg ohne Wenn und Aber
Dennoch treten häufig Probleme auf, denn Kommunikation ist eine höchst komplexe Angelegenheit. Wie bereits erwähnt, besteht sie nicht allein in der verbalen Übermittlung von Inhalten. Fast 80 Prozent eines Gesprächs oder einer Rede werden über den visuellen oder akustischen Kanal in Form von Gesten, Körperhaltung, Mimik, Betonung oder Sprachmelodie vermittelt. Bis zu 90 Prozent des Sprechens werden von mehr oder weniger deutlichen Gesten begleitet. Es gibt Informationen, die nicht verbal kommuniziert werden können, und dies ist der Grund dafür, dass Gesten beim Zuhörer eine Vorstellung erzeugen. Auch der Ausdruck in Gesicht und Stimme kann emotionale Zustände übermitteln, die durch Sprache allein nicht transportiert werden können. Dies kann absichtlich und auch unabsichtlich geschehen. Menschen sind in ihrer Kommunikation allerdings sehr selten objektiv, sondern sie sind in erster Linie emotional. Menschen verfügen über Sinnesorgane, mit denen sie solche Informationen aufnehmen. Jede Information wird gleichzeitig mit vielen Erinnerungen, Erfahrungen, Gefühlen und Werten verbunden und wird mit diesen Anteilen auch weitergegeben. Jeder Mensch hat aber auch eine Art von Filter, der bestimmt, wie Informationen aufgenommen werden.
Erfolg – missverständnisfrei!
Um Missverständnisse mit Erfolg zu vermeiden und ein fruchtbares Kommunikationsklima herzustellen, sollte man sich an einige einfache und leicht zu berücksichtigende Regeln halten. Zunächst Empfehlungen für denjenigen, der spricht:
- Sagen Sie offen und unmissverständlich, was Sie bewegt, was Sie haben wollen, worum Sie bitten. Hüten Sie sich vor Vorhaltungen und Verurteilungen Ihres Gegenübers. Damit würden Sie den Gesprächs- oder Diskussionspartner automatisch in eine Ecke drängen, aus der dieser sich mit allen Mitteln befreien will. Damit verursachen Sie ein Klima, in dem Sie kaum mit Zustimmung rechnen können.
- Sie können Ihrem Anliegen wesentlich mehr Ausdruck verleihen, wenn Sie auch über Ihre Gefühle sprechen. Menschen sind grundsätzlich mitfühlend, sie spüren Ihre Gefühle und können sie auch visuell wahrnehmen – an Ihren nonverbalen Äußerungen, die Sie nicht immer unter Kontrolle halten können. Achten Sie deshalb auch immer darauf, dass gerade beim Ansprechen von Gefühlen Worte und nonverbale Äußerungen kongruent sind. Ansonsten werden Sie sehr schnell als Schauspieler oder Lügner wahrgenommen. Ein Pluspunkt wäre das nicht.
- Zum besseren Verständnis Ihrer Argumente sollten Sie möglichst oft auf Beispiele zurückgreifen oder „eine Geschichte erzählen“. Bei abstrakten Erörterungen machen Sie es dem Zuhörer schwer, besonders Verallgemeinerungen sind nur schwierig zu erfassen. Mit Beispielen und Geschichten beseitigen Sie alle Unklarheiten.
- Weichen Sie nicht von Ihrem Thema ab. Jeder dieser „Ausflüge“ verlangt vom Zuhörer, längere Zeit nicht selbst zu Worte zu kommen. Entweder wird er ungeduldig und wird Ihren Gedankengang unterbrechen oder, viel schlimmer, ganz einfach „abschalten“.
- Um sicher zu sein, dass Sie verstanden werden, schauen Sie Ihren Zuhörer an. Versuchen Sie, seine Mimik zu lösen und Sie werden erkennen, ob er nicht eine Frage stellen möchte oder selbst seine Meinung sagen möchte.
- Last but not least für den Erfolg: Fassen Sie sich möglichst kurz und kommen Sie zur Sache. Versuchen Sie keinesfalls, Ihren Gesprächspartner langwierig zu belehren.
Aber auch dann, wenn Sie nicht sprechen, können Sie vieles zu einer guten Kommunikation beitragen, wenn Sie die folgenden Punkte berücksichtigen:
- Sehen Sie Ihren Gesprächspartner stets an, auch wenn Sie der Zuhörer sind. Suchen Sie seinen Blickkontakt. Zeigen Sie ihm durch Ihre Körpersprache, dass Sie seinem Gedankengang folgen. Eine ermutigende Handbewegung zeigt, dass Sie interessiert sind. Schon ein Kopfnicken ist hilfreich.
- Bei Antworten oder Entgegnungen sollten Sie zuerst kurz zusammenfassen, wie Sie Ihren Gesprächspartner verstanden haben. Damit vermeiden Sie Missverständnisse und geben Gelegenheit für Klarstellungen.
- Wenn Sie den Wunsch haben, selbst auch etwas zum Gespräch beizutragen und die Ausführungen des Gesprächspartners Ihnen zu lang sind, dann heben Sie nur einmal kurz die Hand, fast wie in der Schule. Sehr schnell werden Sie Gelegenheit erhalten, Ihre Meinung zu sagen.
- Wenn Sie mit Aussagen des Gesprächspartners nicht einverstanden sind, dann erreichen Sie ihn am besten, wenn Sie über Ihre Gefühle sprechen. Einfach zu unterstellen „das ist falsch“ ist nicht zielführend. Besser ist „ich habe das Gefühl …“ oder „ich bin erstaunt, dass Sie …“
- Über Lob freut sich jeder. Lassen Sie, auch als Zuhörer, ein Lob einfließen, wenn Sie dazu Gelegenheit haben. Auch das trägt zur Verbesserung des Klimas bei.
Erfolg321 06.05.2011, 23.04 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Erfolg messbar gemacht
So erreichen Sie Ihre Ziele
Um Erfolg zu haben, brauchen Sie Ziele, an denen man den Erfolg messen kann. Und auf genau diese Ziele müssen Sie sich voll konzentrieren. Setzen Sie zur rechten Zeit die richtigen Prioritäten. Kennen und nutzen Sie Ihre Talente. Motivieren Sie sich immer wieder – werden Sie aktiv und setzen Ideen in Taten um, denn Ergebnisse sind Folgen von Taten und nicht der vorhergehenden Gedanken. Eignen Sie sich Ausdauer an und steigen nicht schon bei kleineren Schwierigkeiten aus. Verlieren Sie Ihr Ziel nie aus den Augen.
- Achten Sie auf Marktlücken, die Sie mit Ihren Fähigkeiten, Kenntnissen und Eigenschaften füllen können.
- Suchen Sie nach einem Ansatzpunkt, um in die erkannte Marktlücke einzudringen.
- Konzentrieren Sie sich nur auf die Arbeit, die Sie zum Ziel führt.
- Stellen Sie sich und Ihre Leistung nie unter den Scheffel. Rücken Sie sich und Ihre Leistungen ins rechte Licht. Gutes tun und darüber reden, ohne zu übertreiben und ohne zu hohe Erwartungen zu wecken.
Erfolg – zyklisch, beständig, vertikal oder horizontal?
Nun geht es darum, wie Ihre Karriere verlaufen soll, wie der Erfolg aussehen soll. Beide Begriffe werden im beruflichen Bereich meist synonym verwendet. Karriere wird mit stetiger Veränderung und Verbesserung in Verbindung gebracht. Beachten Sie die verschiedenen Karrieremuster, die für Sie in Frage kommen können:
In einem zyklischen Karriereverlauf wird die Karriere in regelmäßigen zeitlichen Abständen überdacht und analysiert. In vielen Fällen folgt daraus ein Stellenwechsel, der möglichst anspruchsvoller sein soll und vor allem besser honoriert sein soll. Im Vordergrund stehen persönliche Ansprüche nach Veränderung und neuen Herausforderungen, wobei zuweilen sogar die Hierarchiestufe eine untergeordnete Rolle spielt.- Ein beständiger Karriereverlauf wird oft schon in der Schulzeit festgelegt und durchgezogen. Ein Stellenwechsel kommt nur in Frage, wenn es sich überhaupt nicht vermeiden lässt. Der Traumberuf ist gefunden. In Frage kommen vielleicht einige Sprossen auf der Leiter innerhalb der Unternehmenshierarchie und falls sich dies nicht anbietet, kommt, bei Ehrgeiz und Zielstrebigkeit, in einigen Fällen auch ein Wechsel zu einem Unternehmen der gleichen Branche in Betracht.
- Auch bei einem vertikalen Karriereverlauf wird die Entscheidung für dieses Muster bereits in der Schulzeit gefestigt. Doch die Vorstellung des Aufstiegs in der Unternehmenshierarchie spielt eine wesentlich wichtigere Rolle. Der Arbeitsplatz wird häufiger gewechselt und ist immer mit einem Karrieresprung und einer Verbesserung des Einkommens verbunden. Neben dem Karriereaufstieg werden sozialer Status, Geld und Macht zu einem wichtigen Faktor.
- Wesentlich seltener ist ein horizontaler Karriereverlauf. Ein Stellenwechsel erfolgt etwa alle zwei Jahre. Die Entscheidungen entsprechen keinem bestimmten Muster. Aufstiegschancen spielen eine untergeordnete Rolle. Wesentlich wichtiger ist, dass der Beruf und die Tätigkeit selbst dem Menschen ein Höchstmaß an Begeisterung und Zufriedenheit verschaffen.
Haben Sie sich in einem der genannten Karrieremuster erkannt? Keines dieser Muster ist besser oder schlechter. Sie entsprechen nur unterschiedlichen Persönlichkeitsausprägungen. Dennoch dürfen, gleichgültig um welches Muster es sich handelt, die im ersten Abschnitt genannten Grundvoraussetzungen nicht fehlen. Dann sind Sie auf dem Weg zum Erfolg – garantiert!
Erfolg321 10.02.2011, 19.10 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Mehr Erfolg in der Schule
Erfolg ohne Ablenkung
Wahrscheinlich wissen die Schüler mit nur mittelprächtigen Zeugnissen es selbst: Ihr Zeugnis hätte wesentlich besser ausfallen können, hätten sie sich nur etwas mehr ins Zeug gelegt und zusammengerissen. Aber in der Schule gibt es ja so viele Ablenkungen – wie soll man sich da auch konzentrieren? Da sind die Mädchen (oder auch die Jungs), denen man mehr Aufmerksamkeit schenkt, bzw. die einfach interessanter sind, als die Ausführungen des am Pult stehenden Lehrkörpers. Auch die neuesten Gerüchte, die Sportergebnisse des letzten Wochenendes, die Vorhaben nach dem Unterricht … Ja, all das ist von großer Wichtigkeit.Für den schulischen Erfolg ist Selbstkontrolle wesentlich wichtiger als ein hoher Intelligenzquotient. Das ergab eine amerikanische Studie, die Wasser auf die Mühlen der Studienräte und anderer „Pauker“ schüttet. Je disziplinierter die 13- bis 14-Jährigen dem Unterricht folgten und ihre häuslichen Pflichten erledigten, desto besser schnitten sie in der Schule ab. Das war in der Zeitschrift Psychological Science zu lesen.
Anhand von Fragebögen wurde die Fähigkeit der Kinder zur Selbstdisziplin erforscht. So wollte man beispielsweise wissen (von Eltern, Lehrern und den jeweiligen Schülern), wie gut die Schüler Regeln folgten, impulsive Reaktionen unterdrückten oder ihr Verhalten den jeweiligen Umständen angemessen anpassen konnten. Fragen an die Schüler lauteten: „Wie lange sitzt du täglich vor dem Fernseher oder spielst Video-Games?“ oder „Wann fängst du mit den Hausaufgaben an?“ In einer Versuchsanordnung wurde die Geduld der Kinder geprüft, und wie bereit sie waren, auf eine Belohnung zu warten.
Erfolg belohnt
Als Aufgabe wurden den Schülern für das zweite Schulhalbjahr verordnet, sich besser auf den Unterricht zu konzentrieren, sich zuhause sofort an ihre Aufgaben zu machen und auch weniger Zeit vor dem Fernseher oder mit Videospielen zu verbringen. Dafür wurde ihnen, wenn sie sich an die Forderungen hielten, eine Belohnung in Aussicht gestellt.
Ein halbes Jahr später wurden die Zeugnisse verglichen. Dabei ergab sich, unabhängig von der Intelligenz der Kinder, ein deutlicher Einfluss der Selbstdisziplin auf die schulischen Leistungen. Die Schüler mit der besseren Selbstkontrolle erzielten nicht nur bessere Noten, sie fehlten auch seltener und verbesserten die Bewertung ihrer Leistungen enorm.
Zwar hatte die Intelligenz der Kinder einen gewissen Einfluss auf die Leistungen, doch der war weit weniger signifikant als der Einfluss der Selbstdisziplin.
Fazit: Wenn Kinder immer alles sofort haben wollen und meistens auch bekommen, geht ein Großteil der Selbstdisziplin verloren – mit nachteiligen Auswirkungen auf die schulischen Erfolge. Elternhaus und Schule haben einen gemeinsamen Erziehungsauftrag. Der Auftrag der Schule ist es, die Kinder in eine Gemeinschaft zu integrieren. Voraussetzung dafür ist es aber, dass auch das Elternhaus seinen Beitrag leistet – und dazu gehört auch, dass die Kinder zu ihrem eigenen Besten mit einer Portion Disziplin ausgestattet zur Schule (oder in den Kindergarten) kommen.
Erfolg321 02.12.2010, 21.04 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Frauen: Erfolg im Beruf – aber unterbezahlt?
Erfolg durch Fleiß und Zielstrebigkeit
Eigentlich ist es kein Wunder, dass Frauen im Beruf immer häufiger Erfolg haben und es bis in die Unternehmensführung schaffen. Das ist der verdiente Lohn für den enormen Fleiß und die Zielstrebigkeit, mit der Frauen ihre Ziele verfolgen.
Doch immer noch wird beklagt, dass Frauen, auch wenn Sie Spitzenpositionen in Unternehmen einnehmen und hervorragende Arbeit leisten, nicht so gut bezahlt werden wie Männer. Verteidigen Männer ihre „angestammt“ erscheinende Position oder gibt es auch andere Gründe für die Benachteiligung der Frauen?
Eine aktuelle Studie unter jungen Berufstätigen zeigt auf, dass sich Frauen bei der Wahl ihres Arbeitsplatzes völlig anders orientieren als Männer. Die Favoriten der Frauen sind, der Erhebung folgend, Ikea, Nestlé, Beiersdorf, L´Oréal, Unilever, Adidas, TUI und Lufthansa. Auch die Medien- und Werbebranche hat es den Frauen angetan. Sie streben auch viel stärker als die Männer in die Medien- und Werbebranche.
Weit weniger hoch im Kurs (von Ausnahmen abgesehen) stehen technische Industrien, das Investmentbanking und Wirtschaftsprüfung. Und genau das sind Branchen, in denen man richtig viel Geld verdienen kann.
Vielleicht lässt sich so erklären, dass Frauen, selbst in leitenden Positionen, beim Gehalt schlechter gestellt sind. Die Studie besagt weiterhin: Mehr als die Hälfte der Frauen verdient zwischen 30.000 und 50.000 Euro pro Jahr. Die meisten jungen männlichen Berufstätigen verdienen 40.000 bis 60.000 Euro, sind jedoch zu fast 30 Prozent auch in den höheren Gehaltsklassen bis über 80.000 Euro vertreten. In dieser Liga spielen nur noch 8,1 Prozent der Frauen mit.Frauen und ihr Erfolg in der Unternehmensführung
Bei Frauen besonders beliebt sind die Bereiche Marketing, PR, Controlling, Consulting, Kundenbetreuung und Personalwesen. Das sind aber nur höchst selten Startpositionen, aus denen man in der Unternehmenshierarchie weiter nach oben kommen kann. Etwa ein Fünftel der Männer im kaufmännischen Bereich gab im Rahmen der Studie preis, an Führungskräfte-Programmen teilzunehmen. An diesen Fortbildungsprogrammen sind Frauen nur zu 12,6 Prozent beteiligt, im technischen Bereich sogar nur 3,8 Prozent.
Vor dem Hintergrund dieser Studie sollte es eigentlich verständlich sein, dass nicht jede Führungsposition mit einer beliebigen anderen Führungsposition vergleichbar ist. Selbst in den Stellenausschreibungen wird nicht nur nach Frauen oder ausschließlich nach Männern gefragt. Wer den Personalchefs der Unternehmen entsprechend den Anforderungen am besten geeignet erscheint, bekommt den Job – gleichgültig, ob es sich um eine Frau oder einen Mann handelt.
Warum also sind in den hochdotierten Führungspositionen so wenige Frauen zu finden?
Frauen vertreten ihre Unternehmen genauso fachkundig und mit Erfolg wie ihre männlichen Kollegen. Mit dem feinen Unterschied, dass es ihnen ein wenig leichter fällt, sozial und emotional kompetent zu handeln. Vielleicht müssen sich Frauen dessen etwas bewusster werden, um sich auch in „hartgesottene Männerdomänen“ zu wagen? Was meinen Sie?
Erfolg321 19.10.2010, 23.48 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Erfolg nach der Sommerpause
Erfolg - ein Resümee
Das ErfolgsBlog-Team ist wieder da - und hatte über den Sommer hinweg Zeit, einmal zu überlegen, was genau denn einen Erfolgsmenschen, einen Karrieremenschen ausmacht.
Ja, wir alle kennen viele von ihnen, gleichgültig ob in der Politik, in der Wirtschaft, in der Gesellschaft, im Sport. Doch die Frage bleibt: Gibt es Grundvoraussetzungen für den Weg nach „ganz oben“? Sicherlich kennen wir bereits einige Voraussetzungen:
• Erfolgsmenschen haben Visionen
• Erfolgsmenschen sind fleißig
• Erfolgsmenschen sind talentiert
• Erfolgsmenschen verfügen über Ausdauer
• Erfolgsmenschen können gut planen und organisieren
• Erfolgsmenschen verfügen über emotionale Intelligenz
• Erfolgsmenschen sind begabte Rhetoriker
• …
Doch viele Menschen, die über die genannten Eigenschaften verfügen, stehen trotz aller Bemühungen immer noch nicht „ganz oben“ und werden die Aussicht von „ganz oben“ wahrscheinlich auch nicht genießen können. Was fehlt ihnen? Was könnten sie noch besser machen? Warum bleibt der Erfolg aus?
Erfolg hat seinen Preis?
Wir wissen, dass der Weg nach oben gepflastert ist mit Überstunden, mit Stress, mit Burn-out-Syndromen. Erfolg hat einen hohen Preis. Und dennoch gibt es Menschen, die gern bereit sind, diesen Preis zu bezahlen. Was treibt sie an? Geld kann es nicht sein, denn auch auf der zweiten und dritten Führungsebene wird sehr einträglich verdient. Ansehen kann es auch nicht sein, denn sowohl der Erfolg, die Karriereleiter bis in die zweite Ebene erklommen zu haben oder mit akademischen Graden (Prof. Dr. Dr.) ausgezeichnet zu sein, verschafft sehr hohes Ansehen.Hören Sie auf, weiter nachzudenken oder zu rätseln. Hier ist die Lösung: Vornehmlich sind es drei Motive, die ohnehin schon erfolgreiche Menschen dazu bringen, auch noch den letzten Anstieg bis zum Gipfel des Erfolgs in Angriff zu nehmen. Ein Motiv ist der Wunsch „dazu zu gehören“. Engagement hat die Bindung an Kollegen/innen und an das Unternehmen zur Folge. Ein weiteres Motiv ist die Leistung. Menschen auf dem Weg nach ganz oben wollen immer ihr Bestes geben (weil sie wissen, dass es sich einmal auszahlen wird), sie wollen ihr Bestes immer noch weiter verbessern, um durch Leistung überzeugen zu können.
Erfolg ist eine Frage der Motive
Das wichtigste Motiv bleibt wohl Einfluss zu erlangen. Entscheidungen zu treffen ohne jemandem Rechenschaft ablegen zu müssen. Einem Unternehmen (oder einer Regierungszeit) seinen besonderen, ganz persönlichen Stempel aufdrücken zu können. Vielleicht sogar, sich „unsterblich“ zu machen. In etwa so, als wolle man sich selbst ein Denkmal setzen.
Die Gefahr dabei ist jedoch der Machtmissbrauch und die oft mangelnde Selbstkritik. Genau das jedoch kann diese Machtmenschen nicht nur Ihren Job kosten sondern auch zu Isolation und Einsamkeit führen.
Wer den Weg bis an die Spitze schaffen und dort auch bleiben will, braucht ein stabiles Selbstwertgefühl und ein positives Selbstbild. Ein Erfolgsmensch muss grundsätzlich von sich überzeugt sein und darf nicht von Selbstzweifeln geplagt werden. Er soll auch einmal Abstand von seiner beruflichen Position gewinnen und in seiner Familie und nicht im Unternehmen seine Heimat sehen. Er soll sich auch die Zeit nehmen, ein „ganz normaler Mensch“ zu sein, damit er nicht die Bodenhaftung verliert. Das Unternehmen darf nicht sein Leben sein, der „ganz normale Mensch“ hat ganz andere Lebensaufgaben.
Wenn Sie nach „ganz oben“ wollen und nach Erfolg streben: Vergessen Sie nie die letzten Sätze des obigen Abschnitts.
Erfolg321 30.09.2010, 20.59 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL
Erfolg - der Bessere gewinnt
Erfolg im Sport
Leider ist es unseren Jungs ja nicht vergönnt gewesen, die WM zu gewinnen. Ihnen blieb der gute, aber "undankbare" dritte Platz.Aber da es im Leben so ist, dass nun mal die bessere Mannschaft im Sport gewinnt und Erfolg hat, müssen wir neidlos anerkennen, dass Spanien zu Recht gewonnen hat.
Das Erfolgsblog-Team gratuliert Spanien zum Sieg der WM 2010 und zu ihrem Erfolg!
Erfolg321 13.07.2010, 17.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Erfolg im Fußball
Erfolg durch Teamarbeit
Sie sehen es an unserer Nationalmannschaft. Erfolgreich ist diese nur, wenn sich jeder einzelne auf die Teamarbeit konzentriert und als Team funktioniert. So tricksen sie die Gegner aus und führen Deutschland zum Sieg.
Gut, heute Abend erst mal ins Halbfinale. Wir wünschen dem Team der deutschen Elf auf jeden Fall viel Erfolg!

Erfolg321 07.07.2010, 15.13 | (0/0) Kommentare | TB | PL
Erfolg haben heißt Erfolg leben!
Makellosigkeit, Sicherheit und Glück-, sie alle sind geistigen Ursprungs. Sie entstammen dem tiefen Ich des Menschen."
Dr. Joseph Murphy
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